#LangCount=1 #Title=Auf, Seele, Gott zu loben #Author=Johann Steuerlein #CCLI=6264660 #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4,Verse 5,Verse 6,Verse 7 #Key=G #Tempo=144 #Time=4/4 --- Verse 1 Auf, Seele, Gott zu loben! Gar herrlich steht Sein Haus! Er spannt den Himmel droben Gleich einem Teppich aus. Er fährt auf Wolkenwagen, Und Flammen sind Sein Kleid. Windfittiche Ihn tragen, Zu Diensten Ihm bereit. --- Verse 2 Gott hat das Licht entzündet, Er schuf des Himmels Heer. Das Erdreich ward gegründet, Gesondert Berg und Meer. Die kühlen Brunnenquellen Im jauchzend grünen Grund, Die klaren Wasser schnellen Aus Schlucht und Bergesrund. --- Verse 3 Vom Tau die Gräser blinken, Im Wald die Quelle quillt, Daraus die Tiere trinken, Die Vögel und das Wild. Die Vögel in den Zweigen Lobsingen Ihm in Ruh, Und alle Bäume neigen Ihm ihre Früchte zu. --- Verse 4 Gott lässet Saaten werden Zur Nahrung Mensch und Vieh; Er bringet aus der Erden Das Brot und sättigt sie. Er sparet nicht an Güte, Die Herzen zu erfreun. Er schenkt die Zeit der Blüte, Gibt Früchte, Öl und Wein. --- Verse 5 Der Wald hat Ihn erschauet Und steht in Schmuck und Zier. Gott hat den Berg gebauet Zur Zuflucht dem Getier. Das Jahr danach zu teilen, Hat Er den Mond gemacht. Er lässt die Sonne eilen Und gibt den Trost der Nacht. --- Verse 6 Den Menschen heißt am Morgen Er an das Tagwerk gehen, Lässt Ihn in Plag und Sorgen Das Werk der Allmacht sehn. Er ist der treue Hüter, Wacht über Meer und Land, Die Erd ist voll von Güter Und Gaben Seiner Hand. --- Verse 7 Lass Dir das Lied gefallen. Mein Herz in Freuden steht. Dein Loblied soll erschallen, Solang mein Odem geht. Du tilgst des Sünders Fehle Und bist mit Gnade nah. Lob Gott, o meine Seele, Sing Ihm Halleluja!