#LangCount=1 #Title=Bedenke, Mensch, das Ende #Author=Salomon Liscow, Melchior Teschner #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4,Verse 5 #Key=Bb #Tempo=90 #Time=4/4 --- Verse 1 Bedenke, Mensch, das Ende, Bedenke deinen Tod! Der Tod kommt oft behände; Wer heute frisch und rot, Kann morgen und geschwinder Hinweggestorben sein: Drum, bilde dir, o Sünder, Dein Sterben täglich ein! --- Verse 2 Bedenke, Mensch, das Ende, Bedenke das Gericht! Es müssen alle Stände Vor Jesu Angesicht. Kein Mensch ist ausgenommen, Ein jeder muss heran Und wird den Lohn bekommen, Nach dem er hat getan. --- Verse 3 Bedenke, Mensch, das Ende, Der Hölle Angst und Leid, Dass dich nicht Satan blende Mit seiner Eitelkeit! Hier ist ein kurzes Freuen Dort aber ewiglich nur Schmerz Und Klag und Schreien. Ach, Sünder, hüte dich! --- Verse 4 Bedenke, Mensch, das Ende, Bedenke doch die Zeit, Dass ja dich nichts abwende Von jener Herrlichkeit! Dort wird vor Gottes Throne Die Seele wohlgepflegt, Dort ist die Lebenskrone Den Frommen beigelegt. --- Verse 5 Hilf, Gott, dass ich in Zeiten Auf meinen letzten Tag Mit Buße mich bereiten Und täglich sterben mag! Im Tod und im Gerichte Steh mir, o Jesus, bei, Dass ich im Himmelslichte Zu wohnen würdig sei!