#LangCount=1 #Title=Befiehl du deine Wege #Author=Bartholomäus Gesius, Georg Philipp Telemann, Paul Gerhardt #CCLI=4329332 #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4,Verse 5 #Key=Dm #Tempo=90 #Time=4/4 --- Verse 1 Befiel du deine Wege und was dein Herze kränkt, Der allertreu'sten Pflege des, der den Himmel lenkt! Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, Der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann. --- Verse 2 Dem Herren musst du trauen, wenn dir's soll wohl ergeh'n; Auf Sein Werk musst du schauen, wenn dein Werk soll besteh'n. Mit Sorgen und mit Grämen und selbstgemachter Pein Lässt Gott sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein. --- Verse 3 Auf, auf! Gib deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht; Lass fahren, was das Herze betrübt und traurig macht; Bist du doch nicht Regente´, der alles führen soll! Gott ist im Regimente und führet alles wohl. --- Verse 4 Ihn, Ihn lass tun und walten! Er ist ein weiser Fürst Und wird sich so verhalten, dass du dich wundern wirst, Wenn Er, wie's Ihm gebühret, mit wunderbarem Rat Das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat. --- Verse 5 Wohl dir, du Kind der Treue! Du hast und trägst davon Mit Ruhm und Dank'geschreie den Sieg und Ehrenkron'. Gott gibt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand, Und du singst Freudenpsalmen dem, der dein Leid gewandt.