#LangCount=1 #Title=Der Herr bricht ein um Mitternacht #Author=Johann Christoph Rube #CCLI=5526660 #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4 #Key=D #Tempo=110 #Time=6/8 --- Verse 1 Der Herr bricht ein um Mitternacht, Jetzt ist noch alles still; Wohl dem, der nun sich fertig macht Und Ihm begegnen will! Wie liegt die Welt so blind und tot! Sie schläft in Sicherheit und meint, Des großen Tages Not Sei noch so fern und weit. --- Verse 2 Wer gibt sein Pfund auf Wucher hin Und nützet seinen Tag, Dass er mit himmlischem Gewinn Vor Jesus treten mag? Weckt ihr einander aus der Ruh, Dass niemand sicher sei? Ruft ihr einander fleißig zu: Seid wacker, fromm und treu? --- Verse 3 So wache denn, mein Herz und Sinn, Und schlummre ja nicht mehr! Blick täglich auf Sein Kommen hin, Als ob es heute wär'! Der Tag der Rache nahet sich, Der Herr kommt zum Gericht! O meine Seel', ermahne dich, Steh und verzage nicht! --- Verse 4 Dein Tagewerk ist schön und groß, Mit Jesus wird's vollbracht, Der ein so selig schönes Los Dem Treuen zugedacht, Dem Knechte der auf schmalem Pfad Ihm folgte Schritt für Schritt, Fromm blieb, wenn alles übel tat, Geduldig stritt und litt.