#LangCount=1 #Title=Geh aus mein Herz #Author=August Harder, Paul Gerhardt #CCLI=4353803 #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4,Verse 5 #Key=D #Tempo=105 #Time=4/4 --- Verse 1 Geh aus, mein Herz, und suche Freud' In dieser lieben Sommerzeit An deines Gottes Gaben! Schau an der schönen Gärten Zier Und siehe, wie sie mir und dir Sich ausgeschmücket haben, Sich ausgeschmücket haben! --- Verse 2 Die Bäume stehen voller Laub, Das Erdreich decket seinen Staub Mit einem grünen Kleide. Narzissen und die Tulipan, Die ziehen sich viel schöner an Als Salomonis Seide, Als Salomonis Seide. --- Verse 3 Die Lerche schwingt sich in die Luft, Das Täublein fliegt aus seiner Kluft Und macht sich in die Wälder. Die hochbegabte Nachtigall Ergötzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder, Berg, Hügel, Tal und Felder. --- Verse 4 Ich selber kann und mag nicht ruhn, Des großen Gottes großes Tun Erweckt mir alle Sinnen; Ich singe mit, wenn alles singt, Und lasse, was dem Höchsten klingt, Aus meinem Herzen rinnen, Aus meinem Herzen rinnen. --- Verse 5 Welch hohe Lust, welch heller Schein Wird wohl in Christi Garten sein; Wie muss es da wohl klingen, Wo soviel tausend Seraphim Mit unverdross'nem Mund und Stimm' Ihr Halleluja singen, Ihr Halleluja singen!