#LangCount=1 #Title=Habt ihr treulich gesuchet die Schafe #Author=Fanny Jane Crosby, Walter Rauschenbusch, Ira D. Sankey #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4 #Key=F #Tempo=100 #Time=4/4 --- Verse 1 Habt ihr treulich gesuchet die Schafe, Die auf felsigem Pfade verirrt, Mit nie rastender Hirtentreue, Wie Jesus uns sucht, unser Hirt? Seid der Spur ihr gefolgt im Tale, Durch der Schluchten unheimliche Nacht, Bis ihr matt, doch mit jauchzendem Herzen Euer Schaf zu der Herde gebracht? --- Verse 2 Habt die einsamen, trauernden Herzen Ihr mit tröstender Liebe besucht, Wo vereint im Gebet gebeuget Den Kummer zu Jesus ihr trugt? Habt zu Jesus ihr Sünderherzen Und zum Kreuz ihr die Blicke gelenkt, Bis die Tränen der Freude geflossen Und das Lamm ihnen Frieden geschenkt? --- Verse 3 Habt zur Wohnung der darbenden Armen Ihr die Gabe der Liebe gebracht? Habt ihr oftmals im Geiste Jesu Am Bette der Kranken gewacht? Hobt die Blumen ihr auf dem Wege, Die zertreten schon lagen im Staub? Habt ihr Jesus zum Kranz sie gewunden Und der Hölle entrissen den Raub? --- Verse 4 Einst wird sammeln der König am Throne aller Völker unzählbare Schar; Welch ein Lohn wird dem Knechte werden, Der treu in der Liebe hier war! O welch Glück, wenn sich huldvoll neiget Deines Heilandes Antlitz zu dir: "Was du machtest am Ärmsten der Brüder, Das hast du getan auch an Mir."