#LangCount=1 #Title=Höre doch, Seele #Author=Ernst Gottlieb Woltersdorf, Strahlsund #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4 #Key=G #Tempo=100 #Time=3/4 --- Verse 1 Höre doch, Seele, Die teure Verheißung erschallen: Bittet und nehmet! So rufet der Menschenfreund allen; Suchet bei mir! Klopfet! Ich öffne die Tür Denen auch, welche nur lallen. --- Verse 2 Fühlst du nicht, Seele, die Armut, Dein tiefes Verderben? Fehlt dir nicht alles? Wer bittet, wird alles ererben! Treibt dich die Not Nicht zu dem gnädigen Gott, Dann musst du ewiglich sterben. --- Verse 3 Denke, wie reich ist Der König des Himmels, der Erden! Er ist allmächtig, Er rettet aus allen Beschwerden; Weisheit ist Sein, Gnade besitzt Er allein; Arm kann Er nimmermehr werden. --- Verse 4 Zweifle doch nimmer! Er hat dir zu beten befohlen. Siehe, wie wünscht Er, Du möchtest dein Segensteil holen! Fliehst du nun fort, So wirst du hier und auch dort Nimmer dein Segensteil holen.