#LangCount=1 #Title=Ich will streben nach dem Leben #Author=Philipp Friedrich Hiller #CCLI=5568240 #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4 #Key=G #Tempo=80 #Time=4/4 --- Verse 1 Ich will streben nach dem Leben, Wo ich selig bin. Ich will ringen, einzudringen, Bis dass ich's gewinn. - Hält man mich, so lauf ich fort; Bin ich matt, so ruft das Wort: Fortgerungen, durchgedrungen Bis zum Kleinod hin! --- Verse 2 Als berufen zu den Stufen Vor des Lammes Thron, Will ich eilen; das Verweilen Bringt oft um den Lohn. - Wer auch läuft und läuft zu schlecht, Der versäumt sein Kronenrecht. Was dahinten, das mag schwinden, Ich will nichts davon. --- Verse 3 Jesus, richte mein Gesichte Nur auf jenes Ziel! Lenk die Schritte, stärk die Tritte Wenn ich Schwachheit fühl! - Lockt die Welt, so sprich mir zu; Schmäht man mich, so tröste Du; Deine Gnade führ' gerade Mich aus ihrem Spiel! --- Verse 4 Du musst ziehen! Mein Bemühen Ist zu mangelhaft. Wo ihr's fehle, spürt die Seele; Aber Du hast Kraft, - Weil Dein Blut ein Leben bringt Und Dein Geist das Herz durchdringt. Dort wird's tönen bei dem Krönen: Gott ist's, der es schafft.