#LangCount=1 #Title=Mir ist Erbarmung widerfahren #Author=Johann Ludwig Friedrich Hainlin, Philipp Friedrich Hiller #CCLI=4343507 #(c)=Words: Public Domain , Music: Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4,Verse 5 #Key=F #Tempo=95 #Time=3/4 --- Verse 1 Mir ist Erbarmung widerfahren! Erbarmung, deren ich nicht wert! Das zähl ich zu dem Wunderbaren; Mein stolzes Herz hat's nie begehrt. Nun weiß ich das und bin erfreut [: Und rühme die Barmherzigkeit! :] --- Verse 2 Ich hatte nichts als Zorn verdienet Und soll bei Gott in Gnaden sein; Gott hat mich mit sich selbst versühnet Und macht durchs Blut des Sohn's mich rein. Wo kam dies her, warum geschieht's? [: Erbarmung ist's und weiter nichts! :] --- Verse 3 Das muss ich Dir, mein Gott, bekennen, Das rühm' ich, wenn ein Mensch mich fragt; Ich kann es nur Erbarmung nennen, So ist mein ganzes Herz gesagt; Ich beuge mich und bin erfreut [: Und rühme die Barmherzigkeit. :] --- Verse 4 Dies lass ich kein Geschöpf mir rauben, Dies soll mein einzig Rühmen sein; Auf dies Erbarmen will ich glauben, Auf dieses bet' ich auch allein, Auf dieses duld' ich in der Not, [: Auf dieses hoff' ich noch im Tod! :] --- Verse 5 Gott, der Du reich bist an Erbarmen, Nimm Dein Erbarmen nicht von mir! Und führe durch den Tod mich Armen Durch meines Heilands Tod zu Dir; Da bin ich ewig hoch erfreut [: Und rühme die Barmherzigkeit! :]