#LangCount=1 #Title=O bleibe, Herr, der Abend bricht herein #Author=H. J. Lyte, G. Butbrod, William Henry Monk #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4,Verse 5 #Key=E #Tempo=90 #Time=4/4 --- Verse 1 O bleibe, Herr, der Abend bricht herein. Bald ist es Nacht, o laß mich nicht allein. Wenn alles flieht, wenn jede Stütze bricht: Du, der Verlaßnen Hort, verlass mich nicht! --- Verse 2 Nicht einen Blick, ein flüchtig Wort der Huld Bitt ich; nein, gütig, herzlich, voll Geduld Und, wie Dein Mund den Jüngern es verspricht Auf immerdar, Herr, komm, verlass mich nicht! --- Verse 3 Komm als der Arzt, der unsre Krankheit heilt, Als milder Freund, der allen Kummer teilt. Komm nicht erschrecklich wie zum Weltgericht. Nein, als Erlöser komm, verlass mich nicht! --- Verse 4 Hab ich nur Dich, so macht kein Feind mir bang, Süß sind die Tränen, leicht der Trübsal Drang; Ja, wenn des Todes Stachel mich anficht, Der Sieg ist mein, verlässt nur Du mich nicht! --- Verse 5 Und bricht mein Aug, so führ mich heim zu Dir. Weis durch das Dunkel mir des Himmels Tür. Die Schatten fliehn, hell strahlt Dein ewig Licht. In Tod und Leben, Herr, verlass mich nicht!