#LangCount=1 #Title=Ringe recht, wenn Gottes Gnade #Author=Johann Joseph Winkler, Johann Thommen #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4,Verse 5,Verse 6,Verse 7 #Key=F #Tempo=70 #Time=4/4 --- Verse 1 Ringe recht, wenn Gottes Gnade Dich nun ziehet und bekehrt, Dass dein Geist sich ganz entlade Von der Last, die ihn beschwert! --- Verse 2 Ringe, denn die Pfort' ist enge, Und der Lebensweg ist schmal! Hier bleibt alles im Gedränge, Was nicht zielt zum Himmelssaal. --- Verse 3 Kämpfe bis aufs Blut und Leben, Dring hinein in Gottes Reich; Will der Satan widerstreben, Werde weder matt noch weich! --- Verse 4 Ringe, dass dein Eifer glühe Und die erste Liebe dich Von der ganzen Welt abziehe, Halbe Liebe hält nicht Stich! --- Verse 5 Ringe mit Gebet und Schreien, Halte damit feurig an; Lass dich keine Zeit gereuen, Wär's auch Tag und Nacht getan. --- Verse 6 Nimm mit Furcht ja deiner Seele, Deines Heils mit Zittern wahr, Hier in dieser Leibeshöhle Schwebst du täglich in Gefahr. --- Verse 7 Halt ja deine Krone feste, Halte männlich, was du hast! Recht beharren ist das Beste, Rückfall ist ein böser Gast!