#LangCount=1 #Title=Schnell wie der Wind entfliehn #Author=Karl Bernhard Garve, Johann Ludwig Friedrich Hainlin #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4 #Key=F #Tempo=95 #Time=3/4 --- Verse 1 Schnell wie der Wind entflieh'n Die Stunden; dahin wie Ströme fließt die Zeit! Wie manches Jahr ist mir entschwunden! Es sank ins Meer Der Ewigkeit. Bald eilt Mein letzter Tag daher; [: Dann ist die Zeit für mich nicht mehr. :] --- Verse 2 Zeit, edler Schatz, Von Gott geliehen! Die letzte Stunde, die Er leiht, kommt, Mich zur Rechenschaft zu ziehen, Wie ich gewuchert mit der Zeit. Kein Jahr, kein Tag, Kein Augenblick [: Verlor'ner Zeit kehrt je zurück! :] --- Verse 3 Mein Schöpfer, ehe sie Verlaufen, hilf mir durch Deinen guten Geist, die Stunden heilsam auszukaufen, Die Du mir noch zum Wucher leihst. Kein Abschnitt meiner Lebenszeit [: Sei fruchtlos für die Ewigkeit! :] --- Verse 4 Mein Heiland, aus den Ewigkeiten stiegst Du in Unsre Zeit herab; und Heil auf Erden auszubreiten Warst Du geschäftig bis Ans Grab. Du sollst Mein Heil, mein Vorbild sein! [: So darf mich keine Zeit gereu'n! :]