#LangCount=1 #Title=Wer weiß wie nahe mir mein Ende #Author=Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt, Georg Neumark, Franz Vollrath Buttstedt #CCLI=5217175 #(c)=Public Domain #VerseOrder=Verse 1,Verse 2,Verse 3,Verse 4,Verse 5 #Key=Am #Tempo=100 #Time=4/4 --- Verse 1 Wer weiß, wie nahe mir mein Ende! Hin geht die Zeit, her kommt der Tod. Ach, wie geschwinde und behände Kann kommen meine Todesnot! Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut! --- Verse 2 Es kann vor Nacht leicht anders werden, Als es am frühen Morgen war; Denn weil ich leb auf dieser Erden, Leb ich in steter Tod'sgefahr. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut! --- Verse 3 Herr, lehr mich stets mein End bedenken Und, weil ich einstens sterben muss, Die Seel in Jesu Wunden senken Und ja nicht sparen meine Buß'! Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut! --- Verse 4 Mach mir stets süße Deinen Himmel Und bitter diese schnöde Welt; Gib, dass mir in dem Weltgetümmel Die Ewigkeit sei vorgestellt! Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut! --- Verse 5 Ach, Vater, deck all meine Sünde Mit dem Verdienste Jesu zu, Damit ich hier Vergebung finde Und dort die langgewünschte Ruh! Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut!